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Regenschlacht am Chiemsee

02072014

Jeder Wettkampf ist anders und immer wieder kann man etwas anderes erleben, auch noch nach 20 Jahren Triathlon ;-)

So auch beim Chiemsee Triathlon dieses Wochenende.

War am Samstag beim Check in der Räder für den 3. Chiemsee Triathlon noch allerschönstes Sommerwetter, so hatten wir es am Sonntag mit heftigem Regen und einem enormen Temperatursturz zu tun.

 

Vielen Dank für die Bilder Ingo Kutsche!!!

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Das Ambiente für einen Triathlon könnte kaum schöner sein. Der See bzw. das bayrische Meer, die Berge, einfach wunderbar! 

Ich war happy, dass ich in meinem letzten Profi Jahr auch hier am Start sein konnte, obwohl es von vorn herein klar war, dass es ein hartes Stück Arbeit werden würde und meine Beine müde sein würden nur 5 Wochen nach dem Ironman in Brasilien und eine Woche nach Heilbronn.

Nichts desto trotz freute ich mich aufs Rennen und wollte einfach das geben, was möglich war.

 

Leider waren die Wetterprognosen für Sonntag alles andere als schön, dennoch hofft man natürlich immer, dass das Wetter hält oder das der Regen erst nach dem Rad fahren kommt.

 

Doch der Wettergott war an diesem Tag alles andere als gnädig mit uns Triathleten.

Beim Schwimmen war noch alles ok, doch kaum waren wir auf dem Rad goss es wie aus Kübeln und das Wasser stand nur so auf der Straße.

Auf dem Rad machte ich mir sogar Gedanken über Aquaplaning ;-)

Ob Streckenposten, Kampfrichter, Fotograf oder Athlet, das Wetter forderte alle bis an ihre Grenzen.

Letztendlich konnte ich als 6. Frau mit nur 1:45 min Rückstand zur Drittplatzierten die Ziellinie überqueren.

Als hitzeliebende Sportlerin war dies eine echte Härteprüfung – vor allem auf dem Rad, aber auch eine ganz spezielle Erfahrung.

Mit am Start waren neben zahlreichen Triathlonprofis aus aller Welt auch sportliche Fremdgänger wie Fußball-Weltmeisterin Petra Wimbersky oder einige Biathletinnen. Erstmals war auch ein Paratriathlon in den Wettkampf eingebunden, an dem einige Sportler mit Handicap wie der mehrfache Ironman-Finisher Gerald Geier teilgenommen haben.

Dieses Zusammenkommen und das Interesse anderer Profis am Triathlon fand ich klasse und habe mich sehr gut mit den Mädels über ihr Training, ihre Vorbereitung und ihr Leben ausgetauscht. Und auch wenn die Sportarten doch sehr unterschiedlich sind, haben wir doch ziemlich viel gemeinsam.

 

Ein weiteres Highlight am Chiemsee war wieder der Livestream meines Mannes.

Wie bereits in Heilbronn wurde er wieder mit seinem Team „www.trilive.de vom Veranstalter gebucht um das Rennen live auf Großbildleinwände und ins Internet zu übertragen. Diesmal war es für sie aber besonders knifflig, da die Netzabdeckung rund um den Chiemsee äußerst schwierig war und der Regen eine zusätzliche Herausforderung darstellte.

 

Auch wenn es für uns beide nicht ganz einfach war, hatten wir ein erfolgreiches Wochenende und konnten am Sonntag Abend erschöpft aber glücklich zurück nach Hause fahren.

 

Nächstes Wochenende steht der Citytriathlon in Dinkelsbühl auf dem Programm bevor dann wieder ein harter Trainingsblock auf mich wartet. 

 

Vielen Dank für euer Interesse, an meine Sponsoren für die schon langjaährige Unterstützung und an Julia Bohn und Peter Mai, die mir in Chieming mit Rat und Tat zur Seite gestanden sind.

Es ist wirklich toll, wenn man sich unter Kollegen so versteht :-)

Bis bald,

eure Heidi

© Heidi Sessner 2018